Tourenbericht: Dresdner Hütte Schneesportreise 2011
Eigentlich war diesmal von Anfang an überhaupt nicht vorgesehen, dass ich mitkomme. Daher war ich umso begeisterter, als ich, ganz kurzfristig, dann doch noch mitfahren durfte.
Anreise war Sonntag, der 17. April. Das ist natürlich schon ziemlich spät im Jahr, daher waren wir auch alle schon ziemlich sommerlich angezogen. In T-Shirts und Tops schafften die Anreisenden das Gepäck in die Gondeln. Es sind fast alle gleichzeitig angekommen, zumindest haben alle großen Familien ihr Gepäck ungefähr zeitgleich nach oben gebracht. Da dauert es dann schon ein Bisschen, bis alles oben an der Mittelstation ist und dann mit dem Schneemobil noch das Stück bis zur Hütte gefahren wird.
Auf der Hütte angekommen werden die Zimmer bezogen und wer zum ersten Mal hier ist, schaut sich erstmal um. Manche leihen sich noch Material an einer der Bergstationen, andere machen das am ersten Skitag vor dem Skikurs.
Wie gewohnt gibt es um 6 Uhr Abendessen, da sitzen dann zum ersten Mal wirklich alle zusammen. Es werden die Skipässe und Pistenpläne verteilt, sowie von uns letzte Informationen zum Morgen beginnenden Skikurs gegeben. Nach dem Essen haben wir für die Kinder eine kleine Schnitzeljagd organisiert.
Der erste Skitag beginnt an der Gamsgartenbergstation um halb 10. Zuerst werden die Skikurse eingeteilt. Zum Mittag gegen halb 1 treffen alle wieder an der Hütte ein. Nachmittags fährt jeder für sich und abends wird erstmal über den Schnee diskutiert. Da es so spät ist, ist es im unteren teil des Skigebietes sulzig, also wird beratschlagt zu welcher Tageszeit man wo am besten fahren kann.
Die nächsten Tage ist vormittags von 9 bis 12 Erwachsenen- und Kinderskikurs und Nachmittags, weil wir 3 Gruppen haben nochmal Erwachsenenskikurs.
Das späte Ostern hat auch seine Vorteile. Nachmittags nach dem Skifahren sitzen immer noch viele bei einer fröhlichen Runde in der Sonne.
Abends nach dem Abendessen bemalen die Kinder T-Shirts oder machen Gipsmasken oder -hände, die dann auch koloriert werden. Die Erwachsenen sitzen derweil gerne zusammen und spielen Skip-Bo, nicht ohne ab und an Fotos von ihren eingegipsten Kindern zu machen.
So verfliegt eine Woche sehr schnell und schon steht das Rennen am Freitag Morgen an. Dafür reservieren wir eine Rennstrecke von der Stubaier Gletscherbahn. Am Abend folgt dann die Siegerehrung.
Der Samstag wird nochmal ein ganz normaler Skitag, aber am Sonntag verlassen uns bereits die ersten wieder und am Montag ist offizielles Ende der Freizeit und allgemeine Abreise.
Nicht ohne auf ein Wiedersehen nächstes Jahr zu hoffen.










